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Feierliche Amtseinführung der neuen Vizepräsidentin Lioba Huss

Pressemitteilung des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen

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Celle, den 27. Juni 2019

In einer Feierstunde im großen Sitzungssaal führte heute der Präsident des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen (LSG) Peter Heine die neue Vizepräsidentin Lioba Huss in das Amt ein. Sie hat die Nachfolge von Peter Taubert angetreten, der bereits in den Ruhestand getreten ist. Zugleich leitet sie die Zweigstelle des LSG in Bremen. Dort sind bis zu 30 Personen tätig, davon 15 Richterinnen und Richter.

Lioba Huss wurde 1965 in Soest geboren. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sie begann ihren Dienst in der Sozialgerichtsbarkeit im Jahre 1998 am Sozialgericht Hannover. Zur Richterin am LSG in Celle wurde sie 2006 ernannt. Ab 2011 war sie als Präsidialrichterin I in der Verwaltung des LSG für das richterliche Personal verantwortlich. Auf diese Tätigkeit folgte 2015 das Amt der Vizepräsidentin des Sozialgerichts Hannover, das sie bis 2016 innehatte. Hiernach wurde sie zur Ministerialrätin im Niedersächsischen Justizministerium ernannt, wo sie das Personalreferat leitete. In die Sozialgerichtsbarkeit kehrte sie 2018 zurück, als sie zur Vorsitzenden Richterin am LSG in Bremen ernannt wurde.

„Lioba Huss ist eine hochkompetente Sozialrichterin. Sie bringt einen wertvollen Erfahrungsschatz mit, der aus den unterschiedlichsten Perspektiven der Gerichts- und Justizverwaltung stammt und auch auf unmittelbarer eigener Führungsverantwortung beruht“, sagte Präsident Heine in seiner Ansprache. „Durch ihre Vita ist sie bestens vernetzt. Wichtige Akzente hat sie schon früh mit ihrem Einsatz für die Vereinbarkeit von Teilzeitarbeit und Führungsverantwortung gesetzt. Ein sicheres Gespür für verdeckte Probleme, Kreativität und Unbeirrbarkeit im Handeln zeichnen sie aus. Was sie für richtig erkannt hat, setzt sie auch um. Bei all dem ist sie immer authentisch geblieben. Es wird ihr auch vor Ort gelingen, das Gewicht des LSG unter den acht Gerichten des Bremer Justizzentrums zu festigen.“

Vizepräsidentin Huss bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und wandte sich zugleich an die erschienenen Präsidenten und Direktoren der Sozialgerichte: „Offenheit für berufliche Wechsel und Neugier auf andere Tätigkeiten sind eine große Bereicherung. Als erste Vizepräsidentin des LSG, die ihren Dienstort in Bremen hat, möchte ich mich für den stärkeren Zusammenhalt der niedersächsisch-bremischen Sozialgerichtsbarkeit einsetzen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen allen!“

Artikel-Informationen

27.06.2019

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